Wie du mit Snowflake Menschen hilfst, die Zensur im eigenen Land zu umgehen

Aktualisiert am 6. November 2022 | by Nicole Werner  | Infrastruktur

Snowflake gegen Zensur

Was Snowflake ist

Snowflake ist eine Browser-Erweiterung von The Tor Project. Vielleicht ist dir der Tor-Browser ein Begriff. Viele bringen ihn mit hartgesottenen Programmierern in Verbindung.

The Tor Project steht für Anonymität online. Für privat im Internet surfen und das Internet frei entdecken.

The Tor Project hat ein kleines Zusatzprogramm (auch: Extension oder Addon-on) für Firefox und Chrome entwickelt, der deinen Browser als eine Art Proxy upgradet.

Damit meine ich, dein Browser hat mehr Funktionen und eine neue Möglichkeit Menschen zu unterstützen, online auf Inhalte zuzugreifen, die sie ohne deine Hilfe nicht hätten.

Inhalte können aus den unterschiedlichsten Gründen vom jeweiligen Land gesperrt worden sein.

Zwei aktuelle und traurige Beispiele sind Iran und Russland. In diesen Ländern sind unter anderem Social Media (YouTube, Twitter, Facebook, Instagram, WhatsApp) eingeschränkt oder auch komplett gesperrt.

Wie du helfen kannst

Installiere dir für Firefox das Snowflake Add-on. Für Google Chrome, die Extension Snowflake.

Neben deiner Suchleiste im Browser siehst du das Add-on oder die Extension in Form einer kleinen Schneeflocke. Diese Schneeflocke klickst du an und setzt es dann auf Aktiv.

Das Ganze sieht dann Aktiv so aus:

Snowflake
Snowflake – aktiv

In den letzten 24 Stunden habe ich 78 Menschen helfen können, die Zensur im eigenen Land zu umgehen. Und du?

Was andere über Snowflake schreiben

Snowflake – The Tor Project

Menschen helfen, Internetzensur zu umgehen (digitalcourage, 03.2022)

Projekt Snowflake: Wie Zensurmaßnahmen im Netz umgangen werden können (WDR, 09.2022)

Raspberry Pi: Menschen mit Snowflake helfen, Internet-Zensur zu umgehen (KUKETZ, 04.2022)

HowTo: Internet-Zensur umgehen und anonym bleiben (KUKETZ, 04.2022)


by Nicole Werner

Ich bin Bloggerin, Liquidatorin, Datenschutzbefürworterin, Wirtschaftsinformatikerin, Vermittlerin und neuronale Pingpong-Spielerin. Ich mache komplexe Themen verständlich und liebe TechNights.

Dieser Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Die Inhalte ersetzen keine Rechtsberatung.

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