Meine Top 3 Tipps, um deine WordPress Bilder zu komprimieren

Aktualisiert am 6. Januar 2022 von Nicole Werner | min Lesezeit

Mit schnelleren Ladezeiten erfreust du nicht nur Google, sondern auch deine Webseitenbesucher. In diesem Artikel zeige ich dir, wie du ohne Zusatzkosten und teuren Tools wie Photoshop deine Bilder einfach komprimieren kannst.

Tipp 1: Verwende kleinere Bildgrößen

Wenn du mit deinem iPhone Fotos machst, sind die Bilder in einer sehr hohen Auflösung abgespeichert. So ist ein Bild mal gerne 3024 x 4032 Pixel groß und im HEIC-Bildformat. Um das Bild von einem HEIC- in ein JPG-Bildformat umzuwandeln, habe ich dir an anderer Stelle eine Schritt-für-Schritt-Anleitung geschrieben.

Es kommt auf dein WordPress-Theme an, welche genauen Bildgrößen du für z.B. ein Bild in deinem Blogartikel oder auf deiner Startseite benötigst. Ein Hintergrundbild könnte z.B. in der Breite 1920 Pixel groß sein. Ein Bild in einem Blogartikel sollte nicht breiter als 800 Pixel sein.

Mit ResizePixel kannst du sehr einfach die Größe deiner Bilder verkleinern. 

  1. Rufe die Seite ResizePixel auf. Lade das anzupassende Bild hoch.

    ResizePixel - Seite aufrufen
    ResizePixel – Seite aufrufen
  2. Gib deine neue Wunschgröße ein (beachte das Kästchen für Feste Seitenverhältnis, das sollte aktiviert sein, sonst kann dein Bild verzerrt wirken) und klicke auf den blauen Button Größe ändern. Nach dem Größe ändern, siehst du im unteren Kasten die originale und aktuelle Größe im Vergleich.

    ResizePixel - Größe ändern
    ResizePixel – Größe ändern
  3. Wenn du mit der Größe zufrieden bist, kannst du die verkleinerte Datei mit einem Klick auf Weiter zum Download herunterladen.

    ResizePixel - Bild herunterladen
    ResizePixel – Bild herunterladen

Neben der Bildgröße (von 2481 x 2709 Pixel auf 800 x 873 Pixel) hast du auch schon direkt die Dateigröße deines Bildes (von 3,49 MB auf 488,80 KB) geändert.

Tipp 2: Optimiere die Qualität des Bildes

Mit TinyPNG kannst du die Dateigröße deines Bildes verkleinern. Das hat direkten Einfluss darauf, wie schnell deine Webseitenbesucher dein Bild auf der Webseite ansehen können.

  1. Öffne TinyPNG im Browser.

    TinyPNG
    TinyPNG
  2. Lade deine Bilddatei in den mittleren Bereich Drop your WebP, PNG or JPEG files here! hoch. Es wird automatisch weiter komprimiert. Von den anfangs 3,49 MB ist das Bild nun bei 357 KB.
  3. TinyPNG - Bild komprimiert
    TinyPNG – Bild komprimiert
  4. Das Bild sollte als Richtwert (wenn du es annähernd korrekt machen möchtest) 150 KB nicht überschreiten. Bei 357 KB hat es noch Potenzial nach oben.

Alternativ kannst du Tipp 1 und 2 auch mit dem Online-Tool iLoveIMG ausprobieren.

Tipp 3: Plugin für WordPress Bild komprimieren

Der nächste wichtige Punkt bei der Komprimierung deiner Bilder führt über ein WordPress-Plugin. Ich selbst setze auf Optimole, da es von meinem Theme Anbieter Thrive Suites empfohlen wird. Weitere großartige Plugins für Bilder sind Smush und Imagify. Diese Plugins bringen weitere Verbesserungen für die Dateigröße deiner Bilder.

Verkleinertes Bild
Verkleinertes Bild

Auch wenn sich das nach viel Arbeit anhört, es kommt deinen Webseitenbesuchern zugute und bringt dadurch positive Punkte bei Google ein. Scheue daher nicht die Fleißarbeit. So was lässt sich auch hervorragend an einen anderen Dienstleister abgeben.

Wie bearbeitest du aktuell deine Bilder? 

Über die Autorin

Ich helfe Selbstständigen und kleinen Unternehmen zu verstehen, was sie bei der Bearbeitung der Daten (insbesondere ihrer Kundendaten) beachten sollten und wie sie ein Konzept für den Datenschutz in ihrem Unternehmen erstellen können.

Außerdem habe ich eine Superpower: Ich mache aus Mandarinen Elefanten.

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